Ausgestattet mit den Enthüllungen des Logbuchs kehrte Clara in den Kriechraum zurück. Sie fand den Zugang hinter einem schweren Regal im Abstellraum versteckt. Er war nicht hinter einem Trick versteckt, sondern einfach nur durch das schiere Gewicht der Haushaltswaren verdeckt. Sie räumte die Kisten beiseite und legte eine kleine Holzluke frei, die nach feuchter Erde und altem Holz roch.
Sie stieg mit ihrer Taschenlampe hinunter, obwohl sie das gleiche lähmende Grauen verspürte wie damals, als sie das Geräusch gehört hatte. Und dann sah sie es! Vor ihr lagen Schmalspurgleise. Sie waren nicht improvisiert, sondern professionell verlegt und dazu bestimmt, Gewicht durch die Dunkelheit zu tragen. Der Tunnel führte nicht einfach nur in den Berg hinein, er war ein Meisterwerk der versteckten Infrastruktur.
Sie folgte den Spuren mit den Augen, so weit das Licht reichte. Die Luft war hier kälter und bewegte sich in einem schwachen, rhythmischen Luftzug, der sich anfühlte, als würde der Berg atmen. Sie sah die verrostete Silhouette eines handbetriebenen Karrens, der sich im Schatten absenkte. Das Ausmaß des Geheimnisses war überwältigend. Sie wich zurück und schnappte nach der vertrauten, staubigen Luft in der Küche. Wieder kam ihr der Gedanke: Was genau hast du transportiert, Onkel Mark?