Am nächsten Morgen begann das wirklich Seltsame. Clara ging gerade mit ihrem Morgenkaffee in den Garten, als sie eine leuchtend blaue Eichelhäherin entdeckte, die flach auf dem Rücken im Gras lag. Der Anblick brach ihr das Herz, und sie ging zurück in die Garage, um eine kleine Gartenschaufel zu holen, mit der sie das arme Tier begraben wollte.
Doch als sie zurückkam und den Vogel vorsichtig aufhob, spürte sie einen winzigen, schnellen Herzschlag gegen ihre Handfläche flattern. Seine Brust hob und senkte sich rhythmisch. Plötzlich riss er die Augen auf. Der Vogel geriet in Panik, schlug wild mit den Flügeln und taumelte benommen durch die Luft, bevor es ihm gelang, davonzufliegen. Er war gar nicht tot; er hatte nur geschlafen.
Clara starrte ihm völlig verwirrt hinterher. Das bizarre Phänomen spitzte sich schon am nächsten Tag zu. Sie fand ein großes Eichhörnchen, das wie ein Teppich auf den Stufen ihrer Veranda ausgestreckt lag, schwer atmete, aber völlig regungslos war. Später am Nachmittag entdeckte sie einen winzigen Kolibri, der mit dem Kopf nach unten in ihrem Blumenbeet lag und völlig bewusstlos war.