Diese Frau hat eine alte Schule in ein Haus umgebaut – werfen wir einen Blick hinein!

Große Etappen und weiche Kurven

Das vielleicht gewagteste Kunststück der Renovierung war die Umwandlung der Schulaula in den Hauptwohnbereich. Die meisten Bauherren hätten den riesigen Raum in kleinere, überschaubare Zimmer aufgeteilt, aber Elena bestand darauf, die „Größe der Leere“ zu erhalten Die Bühne selbst wurde in eine versunkene Lounge verwandelt, die mit übergroßen Samtsofas und Bodenkissen gefüllt ist. Die schweren burgunderroten Samtvorhänge bleiben erhalten und bilden einen dramatischen Hintergrund für eine hochauflösende Projektionsleinwand, die den Raum in ein privates Kino verwandelt, wenn die Sonne untergeht.

Die Akustik, die ursprünglich für Schulaufführungen und Chorproben gedacht war, überträgt jetzt die sanften Töne von Elenas Plattensammlung mit eindringlicher Klarheit. Um den riesigen Raum intim zu gestalten, hat sie mit Teppichen „Inseln“ der Gemütlichkeit geschaffen und einen hängenden Kamin eingebaut, der wie eine Skulptur von den zwei Meter hohen Dachsparren hängt. Der ursprüngliche Hartholzboden des Basketballplatzes in der angrenzenden Turnhalle wurde wiederverwendet, um den Boden des Auditoriums auszubessern, wodurch eine nahtlose, warme Holzfläche entstand. Es ist ein Raum, der sowohl monumental als auch gemütlich wirkt und beweist, dass man keine Wände braucht, um ein Gefühl der Zugehörigkeit zu schaffen.