Dort dreht sich das Gespräch meist um Pilzprobleme. Insbesondere Fußpilz. Die Erkrankung tritt häufig zwischen den Zehen oder an der Fußsohle auf und verursacht Juckreiz, schuppige Haut, Reizungen und manchmal sogar kleine Blasen. Und weil er sich an feuchten Orten wie Umkleideräumen, Schwimmbädern und Gemeinschaftsduschen leicht ausbreitet, ist er überraschend häufig. Das ist ein weiterer Grund, warum manche Menschen zu Essigbädern greifen.
Der antimykotische Ruf von Essig hat ihn zu einem beliebten Hausmittel bei leichten Symptomen gemacht, vor allem bei Menschen, die etwas Einfaches suchen, das sie zuerst zu Hause ausprobieren können. Das Verfahren selbst ist fast schon absurd einfach. Ein Teil Essig. Zwei Teile warmes Wasser. Genug, um die Füße für etwa zehn bis zwanzig Minuten vollständig unterzutauchen. Das war’s. Und obwohl im Internet immer wieder darüber diskutiert wird, wie wirksam das Mittel wirklich ist, ist eines klar:
Der Trick hat jahrelang überlebt, weil die Leute ihn immer wieder ausprobieren. Denn für etwas, das so seltsam klingt, sagen erstaunlich viele Menschen hinterher das Gleiche:
Ihre Füße fühlten sich einfach besser an.