Dieser Künstler lebt allein in einer abgelegenen Hütte mitten in der Wildnis – das Innere wird Sie in Staunen versetzen!

Eine Hütte, die aus den Überresten wieder aufgebaut wurde

Von außen sieht die Hütte so aus, als gehöre sie zum Grundstück und sei nicht einfach darauf abgesetzt worden. Kayla arbeitete mit einem bestehenden Nebengebäude, das den Brand überstanden hatte, und baute es zu einem Wohnhaus um. Verwittertes Holz, recycelte Materialien und Anbauten verleihen dem Bauwerk einen unverwechselbaren, handgefertigten Charakter. Nichts wirkt wie für die Schau auf Hochglanz poliert. Es sieht aus wie ein Gebäude, das langsam in seine neue Bestimmung hineingewachsen ist.

Dieser Ansatz setzt sich auch im Außenbereich fort. Alte Materialien wurden dort wiederverwendet, wo es sinnvoll war, während das umliegende Buschwerk weiterhin Teil des Ausblicks bleibt. Die Hütte steht inmitten von Bäumen und offenen Gartenbereichen, anstatt durch eine gepflegte Vorstadtbepflanzung von ihnen getrennt zu sein. Türen und Fenster verbinden den Innenraum mit der Außenwelt, lassen Tageslicht herein und sorgen dafür, dass sich der kleine Raum weniger beengt anfühlt.

Die Lage erklärt auch, warum das Haus so autark sein muss. Es gibt weder eine Wasserleitung noch einen Abwasseranschluss oder eine Reihe von Versorgungsleistungen, die an der Grundstücksgrenze bereitstehen. Kayla musste diese Systeme selbst schaffen. Regenwasser wird gesammelt, Strom kommt von Sonnenkollektoren und Wärme wird durch das Verbrennen von Holz gewonnen. Aus der Ferne wirkt die Hütte schlicht. Aus der Nähe wird jedoch deutlich, dass hinter dieser Einfachheit viel Überlegung steckt.