Kaylas Haus liegt tief in der tasmanischen Wildnis, umgeben von dichtem Buschland, alten Obstbäumen, Felsen und weiten, stillen Landschaften. Sie kaufte das Grundstück, als sie erst 21 Jahre alt war, angezogen von der Freiheit, einen eigenen Ort zu haben. Es war abgelegen, rau und weit entfernt von den üblichen Annehmlichkeiten, doch nach und nach verwandelte sie es in einen Ort, der Wärme ausstrahlte und ihr sehr persönlich war.
Ihr erster Versuch, dort zu leben, endete im Desaster. Nur 18 Monate nach dem Kauf des Grundstücks zerstörte ein Buschfeuer ihr ursprüngliches Zuhause. Eine Zeit lang schlief sie in einem alten Lieferwagen und kochte im Freien, während sie überlegte, wie es weitergehen sollte. Schließlich baute sie mit Hilfe ihrer Familie, von Freunden und der Gemeinde ihr Zuhause wieder auf, indem sie eines der erhalten gebliebenen Nebengebäude in die Hütte umwandelte, die sie ihr Zuhause nannte.
Das fertige Haus ist klein, aber fast jeder Teil davon hat eine Geschichte. Altholz, gesammelte Gegenstände, handgefertigte Details und praktische netzunabhängige Systeme prägen das Anwesen. Es gibt weder WLAN noch einen herkömmlichen Wasseranschluss. Solarenergie, Regenwasserspeicherung, Holzheizung, eine Komposttoilette und eine Gewächshausdusche spielen dabei eine Rolle. Das Ergebnis ist kein gewöhnliches Tiny House, sondern ein Zuhause, das sich dem Gelände anpasst.