Kinderpsychologe erklärt: So gehst du Schritt für Schritt mit Wutanfälle deines Kindes um!

So gehst du Schritt für Schritt mit Wutanfälle um!

Auch brave Kinder haben mal schlechte Laune. Vor allem in jungen Jahren wissen Kinder oft nicht, wie sie mit ihren Emotionen umgehen sollen und können nicht immer rational denken. Sie werden frustriert, was zu Tränen, Schreien und Fäusten führen kann. Wie geht man am besten damit um? Einfach ignorieren oder selber sauer werden? Kinderpsychologe Dr. Ara Markham erklärt, was zu tun ist.

Es ist in Ordnung, wenn dein Kind mal nicht brav ist.

1. Nehme Kontakt auf
Wenn dein Kind ein Wutanfall bekommt, liegt es oft daran, dass es sich missverstanden oder ignoriert fühlt. Obwohl du als Elternteil stets da bist, fühlst du dich für dein Kind manchmal sehr weit entfernt an. Wenn du merkst, dass etwas aufkocht, gehe auf ihn zu. Frage, was mit ihm los ist und ob es eine Umarmung will. Manchmal ist das alles, was es braucht.

2. Spielen
Kinder verarbeiten ihre Gefühle anders als Erwachsene. Eine Art, wie sie das tun, ist mittels das Spielen. Es gibt viele Spiele, mit denen dein Kind seine Emotionen und Impulse verarbeiten kann, ohne, dass es zu einem Wutausbruch führt. Lass dein Kind zum Beispiel Bälle in eine Tonne werfen oder wirft euch sie gegenseitig zu. Mache ihm Komplimente, wie gut er es macht, scherze mit ihm rum und bringen es zum Lachen. Dadurch kann es sich mit seinen Gefühlen besser auseinander setzen. Drohen schon wieder die Tränen? Hebe es auf, umarme es und mache einen Spaß. Das klappt nicht und es muss es einfach rauslassen? Dann siehe Punkt 3 auf der nächsten Seite!


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