Das Geheimnis des Zodiac-Killers: Hat ein neuer Verdächtiger endlich alles verändert?

Arthur Leigh Allen's 1967 driver's license.

Photo Credit: State of California/ Wikimedia Commons

Eine neue Theorie kommt in den Fall

Dennoch hat die Suche nie wirklich aufgehört. Einige Verdächtige wurden auf eigene Faust berühmt, vor allem Arthur Leigh Allen, ein Mann aus Vallejo, der einst genau untersucht wurde und in Büchern, Filmen und Dokumentationen auftauchte. Doch er starb, ohne angeklagt zu werden, und der Fall blieb an der gleichen schmerzhaften Stelle stecken: nah genug, um sich lösbar zu fühlen, aber nie bewiesen.

Dann meldete sich eine private Cold-Case-Gruppe, die Case Breakers, mit einem anderen Anspruch zu Wort. Die Gruppe erklärte, dass sie jahrelang altes Material, Zeugenaussagen, Fotos, mögliche forensische Hinweise und die seltsame Sprache der Zodiac-Buchstaben durchgesehen hatte. Ihre Schlussfolgerung war kühn: Der Mann hinter der Maske war nicht der übliche Verdächtige.

Nach Ansicht der Gruppe versteckte sich die Antwort in einem Leben, das aus der Ferne gewöhnlich aussah, aus der Nähe jedoch dunkler war. Sie wiesen auf einen ehemaligen Militär, der später als Maler beschrieben wurde, mit einer gewalttätigen Vergangenheit und auf Menschen in seinem Umfeld hin, die angeblich beunruhigende Aussagen gehört hatten. Sie sagten, die Spur führe weg von berühmten Namen und hin zu jemandem, von dem die meisten Leser noch nie etwas gehört hätten – ein Mann, dessen Vergangenheit, so argumentierten sie, einen weiteren Blick verdiene, bevor der Fall von der Öffentlichkeit für immer abgeschrieben und als unlösbar zu den Akten gelegt werde.