Ein Mann eilt herbei, um ein Nashornbaby von der Straße zu retten – Sekunden später bleibt ihm das Herz stehen

Elias schaffte es, auf einen leicht erhöhten Grat zu krabbeln, sein Atem kam in rasenden Atemzügen. Er wollte schon aufgeben, als er ein schwaches, rhythmisches Vibrieren auf dem Boden spürte. Er presste sein Ohr an die Erde und schloss die Augen, um sich zu konzentrieren. Pochen. Klopfen. Pochen.


Er erstarrte. Es war nicht der Lastwagen – er war zu schwer, zu stark. Es war das deutliche Klopfen von Rotoren in Kombination mit dem hohen Heulen schwerer Motoren. Es musste das Einsatzteam des Heiligtums sein. Er lag da, sein Schicksal hing von den nächsten paar Sekunden ab, und betete, dass sie diesen Sektor scannten. Wenn sie es taten, musste er sich bemerkbar machen. Wenn nicht, war er eine leichte Beute in der riesigen, unbarmherzigen Dunkelheit.


Er beobachtete den Horizont, sein Herz pochte in einem rasenden Rhythmus gegen seine gebrochenen Rippen und er wartete auf ein Zeichen. Dann wurde der dunkle Horizont von einem blendend weißen Strahl durchschnitten. Es war ein Scheinwerfer, der wie eine himmlische Klinge durch das Gestrüpp schnitt. Es war ein Abfangjäger der Zuflucht.