Sie antwortete nicht sofort. Stattdessen trat sie wieder nach draußen, so wie sie es zuvor getan hatte, und blickte auf den Hang, den wir gerade erklommen hatten. Einen Moment lang wurde nichts gesagt. Der Wind zog an uns vorbei, gleichmäßig, ununterbrochen. Von dort oben schien alles unter uns weit weg zu sein – nicht weit, nur… ruhiger. „Ich habe die Berge immer geliebt“, sagte sie schließlich. „Hier oben ist es einfach… leichter zu atmen.“
Ihre Stimme war ruhig. Sie versuchte nicht, uns zu überzeugen. Sie stellte es einfach fest. Sie blickte hinunter zu dem Ort, an dem wir gestartet waren. „Hier ist weniger Lärm. Weniger Leute. Man hat nicht das Gefühl, etwas zu verpassen.“ Wir standen eine Weile so da, schauten auf dieselbe Aussicht und versuchten, sie so zu sehen wie sie. Und langsam fühlte sich das Haus nicht mehr seltsam an. Es fühlte sich nicht mehr isoliert an. Es fühlte sich an wie eine Entscheidung, die schon vor langer Zeit getroffen worden war – und die man im Stillen getroffen hatte.
Und als wir uns auf den Weg nach unten machten, fühlte sich der Berg nicht mehr leer an. Er fühlte sich an, als hätten wir alles Unnötige bereits hinter uns gelassen.