Mara stieß die Tür ohne zu zögern auf. Das Innere entsprach nicht dem, was wir erwartet hatten. Nicht, weil es luxuriös war. Sondern weil es … gepflegt war. An einem Ort, der so weit von allem entfernt ist, erwartet man ein gewisses Maß an Vernachlässigung. Staub in den Ecken. Verzogenes Holz. Anzeichen dafür, dass die Zeit dort oben ein wenig anders vergeht. Nichts davon war zu sehen. Der Boden war sauber. Nicht poliert, aber gepflegt. Das Holz an den Wänden behielt seine Farbe, als wäre es regelmäßig behandelt worden und nicht dem Verfall preisgegeben.
Sogar die Luft fühlte sich ruhig an. Nicht abgestanden. Nicht feucht. Einfach… bewohnt. In einer Ecke stand ein kleiner Ofen, daneben ein ordentlicher Stapel Holz. Ein Tisch in der Nähe des Fensters, so positioniert, dass er so viel Licht wie möglich einfing. In den Regalen standen ein paar wichtige Dinge – nichts Übertriebenes, nichts, was nicht an seinem Platz war. Es fühlte sich nicht so an, als ob jemand dort oben überlebt hätte. Es fühlte sich an, als hätte es jemand herausgefunden. Wir sahen uns um und versuchten zu verstehen, wie sich ein so isolierter Ort so… vollständig anfühlen konnte.
Und bevor wir fragen konnten, beantwortete sie die Frage selbst.