Junge verschwindet im eiskalten Wald – Stunden später hört sein Vater ein seltsames Klopfgeräusch

Mathew erinnerte sich an das, was Angela ihm gesagt hatte, bevor er ging. „Er ist klug“, flüsterte Angela immer wieder. „Er weiß, dass er an Ort und Stelle bleiben muss, wenn er sich verirrt. Das haben wir ihm beigebracht.“ Aber er wusste auch, dass die Logik eines Sechsjährigen oft versagte, wenn die Schatten lang wurden und die Kojoten ihren Abendgesang anstimmten. Dem Berg war es egal, wie klug ein Kind war; ihm ging es nur um die Kälte.

Vorne, in der Nähe des alten Sägewerks, hatte ein Sucher etwas gefunden. Mathew hielt den Atem an, sein Herz hämmerte gegen seine Rippen. „Wir haben einen Stiefelabdruck gesehen“, sagte jemand. „Größe 12, von einem Kind. Er bewegt sich nach Norden in Richtung Black Slate Ridge.“ Jemand übermittelte die Nachricht schnell nach Hause. Es war die erste richtige Spur, aber sie führte in den gefährlichsten Teil des Berges.