Nun, während sie auf den sich wellenden schwarzen Hals starrte, der den Nebel durchschneidete, kämpfte Nadias analytischer Verstand darum, ihre Urangst zu überwinden. Sie hob ihre Kamera, ihre Hände zitterten leicht, als sie das Objektiv auf die glatte Haut des Tieres fokussierte, noch während es schnell wieder unter Wasser tauchte.
Nachdem das Ding untergetaucht war, stand Nadia am Bug und zwang sich zu methodischem Vorgehen. Sie hatte etwas gesehen, das etwa vier bis fünf Meter lang war und eine ausgeprägte Rückenwölbung aufwies. Es war fast schwarz gewesen und hatte sich mit einer Leichtigkeit durch den Übergang zur Oberfläche bewegt, die auf Muskelkraft und beträchtliche Masse hindeutete. Es waren keine Flossen zu sehen und es gab keine Lautäußerungen.
Sie überprüfte das Sonarprotokoll auf dem Tablet. Genau im Moment des Auftauchens war der akustische Impuls stark angestiegen – viel lauter als alles, was sie zuvor aufgezeichnet hatte, und in einem anderen Frequenzband. Es war fast wie ein Ortungssignal oder als würde das Wesen eine ungewöhnliche Präsenz ausloten – ihre eigene.