Murat blieb stehen, als sie nach draußen traten. Die Luft fühlte sich anders an. Frisch. Offen. Er atmete langsam aus und ließ sie sich beruhigen. Einen Moment lang sprach keiner von ihnen. Dann wandte sich Murat an sie. „Ihr müsst nicht da unten bleiben“, sagte er. Sie sahen ihn an. Schweigend. Wartend. „Ich habe Land“, fuhr er fort. „Arbeit. Es ist nichts Besonderes, aber … es ist besser als das.“
Die Männer tauschten Blicke aus. Unsicher. Dann schaute der ältere von ihnen wieder zu Murat. „In Ordnung“, sagte er schlicht. Ein paar Tage später fühlte sich der Hof anders an. Nicht ruhiger. Auch nicht lauter. Nur … voller. Morgens waren Schritte zu hören. Stimmen am Abend. Echte Stimmen.
Und manchmal, wenn Murat am Garagentor vorbeikam, blieb er stehen. Nur für eine Sekunde. Er dachte darüber nach, was sich hinter dieser Mauer befand. Und wie nah er dran war… es nie wieder hinaus zu schaffen.