Als die Autobahn in einen steilen, unbeleuchteten Berganstieg überging, ruckelte der Lkw heftig. Der Motor bekam zu wenig Kraftstoff, stotterte und ging aus. Marcus handelte rein aus Muskelgedächtnis, spielte mit der Kupplung und lenkte den achtzigtausend Pfund schweren Lastzug trotz seines Eigengewichts sicher auf den schmalen Schotterrandstreifen.
Draußen war die Nachtluft in der Wüste eiskalt. Marcus griff nach seiner schweren Taschenlampe und klappte die massive Motorhaube auf, um den Motorraum zu überprüfen, doch die Riemen saßen fest, die Flüssigkeitsstände waren voll und keine Schläuche waren locker. Verwirrt ging er auf der Beifahrerseite zum zweiten Kraftstofftank. Die Anzeige auf seinem Armaturenbrett hatte angezeigt, dass der Tank halb voll war, was bedeutete, dass er Flüssigkeit darin frei schwappen hören sollte. Marcus stützte sich mit den Händen am Fahrgestell ab und schaukelte den schweren Lkw auf seiner Federung hin und her.
Anstelle einer sanften Flüssigkeitswelle prallte ein schwerer, fester Gegenstand mit einem harten, dumpfen Schlag gegen die innere Metallwand. Marcus richtete seine Taschenlampe auf die untere Baugruppe und stellte fest, dass sich die schwere Masse, die dort im Inneren herumrutschte, direkt über den internen Kraftstoffeinlass verschoben hatte, wodurch seinem Motor der Diesel ausging. Bevor er mit dem Licht unter die Befestigungshalterungen leuchten konnte, erhellte ein plötzliches Aufblitzen roter und blauer Lichter die dunkle Straße von hinten.