Isabella hatte den Klang von Tylers Stimme fast vergessen, bis ihr Telefon um genau zwei Uhr morgens heftig auf ihrem Nachttisch summte. Sie blickte auf das blinkende Display, ein ruhiges, wissendes Lächeln umspielte ihre Lippen. Sie nahm leise ab. „Isabella“, ertönte Tylers Stimme in der Leitung, völlig angespannt und verzweifelt.
„Du musst mir sofort etwas Geld überweisen. Ich stecke hier in einem massiven rechtlichen Problem, und die Banken haben mein unmittelbares Betriebskapital eingefroren. Ich brauche nur fünfzigtausend, um ein Compliance-Problem des Unternehmens zu lösen.“ „Es tut mir leid, Tyler“, sagte Isabella, ihre Stimme war sanft und ruhig. „Aber meine Konten sind rein privat. Ich kann Ihnen nicht helfen.“
Die höfliche Fassade verschwand augenblicklich. „Es ist mein Geld, Isabella!“ Rief Tyler und sein Ton wurde aggressiv und feindselig. „Sie haben mich wegen ein paar dummer E-Mails um mein Haus, meine Ersparnisse und meine Gewerbeimmobilien gebracht! Du hast mein finanzielles Ansehen ruiniert, und jetzt stehe ich wegen deiner Gier vor einer systemischen Krise! Geben Sie mir, was mir zusteht!“