Der Dobermann wurde mit gesenktem Kopf und eingezogenem Schwanz auf die Auktionsfläche geführt. Die Zuschauer hatten eine aggressive Haltung erwartet. Stattdessen bekamen sie Angst. Das Gemurmel ging in Gelächter über. Jemand höhnte, dass der Hund „gebrochen“ aussah Sam beobachtete die Augen des Hundes – müde, aufmerksam und alles andere als leer.
Die Hundeführer versuchten, eine Demonstration zu erzwingen. Der Hund war wie erstarrt, die Muskeln waren verkrampft, und ein leises Wimmern entschlüpfte ihm trotzdem. Ein Hundeführer murmelte: „Der Köter ist feige. Nicht gut“, flüsterte er. Das Interesse im Raum schwand fast augenblicklich. Es folgte eine ruhige Entscheidung: Der Hund würde aus der Rotation gezogen werden.
Sie waren bereits dabei, den Dobermann wegzuführen, als Sam nach vorne trat. Er drängte nicht. Er erhob nicht seine Stimme. „Ich nehme ihn mit“, sagte er ruhig. Der Hundeführer sah erleichtert aus. Die Menge runzelte verwirrt die Stirn. Der Hund bewegte sich nicht, aber seine Augen hoben sich und trafen zum ersten Mal die von Sam.