Achten Sie auf die „Snitch Line“
Die größte Gefahr geht nicht von einem vorbeifahrenden Vollzugsbeamten aus, sondern von Ihren Nachbarn. Die Gemeinden haben nur selten die Möglichkeit, aktiv nach Campern in Wohngebieten zu suchen. Fast jede Durchsetzungsmaßnahme beginnt mit einer Meldung über eine städtische App oder einem Anruf eines verärgerten Nachbarn.
Versperrt Ihr Camper ihnen das Sonnenlicht oder finden sie ihn einfach nur hässlich? Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Brief mit einem Strafbefehl auf Ihrer Fußmatte landet. Unser Rat für 2026 ist klar: Nutzen Sie Ihre Einfahrt nur zum Be- und Entladen (maximal drei Tage) und suchen Sie sich für den Rest des Jahres einen Stellplatz. Rechtlich gesehen ist die eigene Einfahrt weit weniger privat, als Sie denken.