Das Fahrzeug war das Tesla Model S Plaid. Auf den ersten Blick überrascht das viele Menschen. Denn im Gegensatz zu exotischen Supersportwagen sieht das Model S immer noch wie eine relativ normale Limousine aus. Es hat vier Türen. Es kann Passagiere befördern. Es kündigt sich nicht sofort als eines der schnellsten Serienfahrzeuge auf der Straße an. Doch seine Leistungsdaten haben selbst langjährige Skeptiker aufhorchen lassen. Die Elektromotoren des Plaid geben ihre Leistung sofort ab und eliminieren damit die Verzögerung, die Autofahrer oft mit herkömmlichen Motoren in Verbindung bringen.
Das Ergebnis ist eine Beschleunigung, die viele Menschen als fast schwer zu verarbeiten beschreiben, wenn sie sie zum ersten Mal erleben. Deshalb sorgte die Autobahnfahrt auch für so viel Gesprächsstoff. Die 300 km/h waren beeindruckend. Aber das war nicht die eigentliche Geschichte. Vielmehr ging es darum, wie das Auto in rund 15 Sekunden auf diese Geschwindigkeit beschleunigt wurde. Für viele Fahrer stellte diese Erfahrung ihre jahrelangen Annahmen darüber, wie sich Leistung anfühlen sollte, in Frage.
Einige liebten es. Andere bevorzugten immer noch den Charakter traditioneller Sportwagen. Aber in einem Punkt waren sich fast alle einig: Die Zukunft der Leistung klingt vielleicht nicht so, wie man es erwartet. Und nachdem sie Fahrzeuge wie dieses erlebt haben, sagen viele Fahrer, dass es überraschend schwierig ist, Geschwindigkeit wieder auf dieselbe Weise zu betrachten.