Ihr Schlüssel ist im Schloss eingeklemmt? Lesen Sie dies, bevor Sie es schlimmer machen

Keine Panik – und greifen Sie auf keinen Fall zum Kleber

In dem Moment, in dem ein Schlüssel im Schloss einrastet, hat Ihr Gehirn in der Regel zwei schreckliche Ideen: noch mehr Kraft aufwenden oder einen Internet-„Hack“ ausprobieren, der in diesem Moment clever klingt. Widerstehen Sie beidem. Wenn Sie den Schlüssel weiter hineindrücken, kann er sich noch fester verkeilen, und Sekundenkleber ist einer der schnellsten Wege, um ein überschaubares Problem in ein neues Schloss zu verwandeln. Schlosser warnen immer wieder davor, dass Klebstoff das zerbrochene Stück dauerhaft im Zylinder festkleben kann, was ein späteres Herausziehen erheblich erschwert und das Schloss selbst beschädigen kann.

Bevor Sie also etwas anfassen, halten Sie inne und schauen Sie sich die Situation an. Steht noch ein Teil des Schlüssels heraus? Steht das Schloss in seiner normalen, geraden Position, oder wurde der Schlüssel gedreht, als er abbrach? Ist die Tür bereits offen, oder stehen Sie draußen mit Einkäufen, Bedauern und schwindender Geduld? Wenn der Schlüsselkanal nicht richtig ausgerichtet ist, kann das Bruchstück fester eingeklemmt werden, und wenn das Stück vollständig im Schloss steckt, sinken die Chancen auf eine einfache Selbstreparatur schnell. Die gute Nachricht ist, dass eine ruhige erste Inspektion oft Aufschluss darüber gibt, ob es sich um einen Zwei-Minuten-Job handelt oder um einen, den Sie einem Experten überlassen sollten.

Sie fragen sich vielleicht zu Recht, warum Sie nicht gleich einen Schlüsseldienst anrufen, der das Problem schnell lösen kann. Doch Schnelligkeit hat oft einen hohen Preis. Die Kosten können noch weiter steigen, wenn Sie nachts, am Wochenende oder an einem Feiertag Hilfe benötigen, denn dann können die Gebühren exorbitant steigen. Und irgendwie scheint ein Schlüssel immer genau im ungünstigsten Moment zu brechen.