Dieser Professor zog in einen Müllcontainer ein – dann sahen die Leute, wie clever er darin lebte

Das Badezimmerproblem war nicht zu übersehen

Das Unangenehmste an der Wohnung im Müllcontainer war das, was sie nicht hatte. Es gab kein normales Badezimmer, das hinter einer winzigen Schiebetür versteckt war. Es gab keine eigene Dusche, keine richtige Toilette und keinen Waschraum. Wilson nutzte die Einrichtungen der Universität und war für die Dinge des Lebens, die der Müllcontainer nicht bewältigen konnte, auf externe Routinen angewiesen. Bei den nächsten geplanten Annehmlichkeiten ging es nicht darum, den Müllcontainer glamourös zu machen. Es ging darum, ihn wie ein richtiges Zuhause zu gestalten: Isolierung, damit die Klimaanlage nicht ausfällt, ein richtiges Bett, eine Lampe, Wetterschutzleisten, Schlösser und schließlich eine externe Toilette und Dusche, da Wilson keine Komposttoilette in einem so winzigen Raum haben wollte.

Das machte das Experiment interessanter als eine normale Tiny-House-Tour. Ein kleines Haus kann auf Fotos charmant aussehen, aber das tägliche Leben bestand aus gewöhnlichen Abläufen. Wo hat jemand geduscht? Wohin kam die schmutzige Kleidung? Was geschah bei schlechtem Wetter, großer Hitze oder mitten in der Nacht?

Wilsons Müllcontainer verbarg diese Fragen nicht. Er hat sie direkt ins Blickfeld gerückt. Das Haus war clever, aber es zeigte auch die Grenzen der extremen Verkleinerung auf. Je kleiner das Haus wurde, desto mehr fiel jedes fehlende Element ins Gewicht. „Einfaches“ Wohnen war nicht immer einfach. Manchmal hing es von den Systemen direkt vor der Tür ab.