Die Küche schmiegt sich an eine Wand, verfügt aber über alles, was Mark und Lily für alltägliche Mahlzeiten brauchen. Es gibt eine Induktionskochplatte mit zwei Kochfeldern, ein kleines Spülbecken, einen halbhohen Kühlschrank und offene Regale aus übrig gebliebenen Brettern. Mark entschied sich für Regale statt Schränke, weil sie billiger und leichter waren und den Raum weniger beengt wirken ließen. Ein Vorhang unter dem Spülbecken verbirgt die Putzutensilien und hält die billigen Sanitärinstallationen außer Sichtweite.
Die meisten Materialien stammten von Orten, an denen andere Menschen sie nicht mehr brauchten. Die Arbeitsplatte war einst Teil eines Schultisches für den Naturwissenschaftsunterricht. Das Spülbecken stammte aus einem Renovierungsauftrag. Die Fliesen hinter dem Herd waren nicht zueinander passende Reste aus drei verschiedenen Badezimmern, aber Mark ordnete sie in einem einfachen Muster an, sodass sie wie beabsichtigt und nicht wie vergessene Reste wirkten.
Lilys Beitrag war die Frühstückstheke. Sie wollte einen Ort, an dem sie Pfannkuchen essen, zeichnen und ihrem Vater beim Kochen zusehen konnte, ohne im Weg zu stehen. Mark baute sie aus einem schmalen Reststück und zwei Metallhalterungen. Sie bietet nur Platz für zwei Personen, aber in diesem Haus ist das genau richtig, besonders an kalten Morgen, wenn der Wasserkocher das Fenster beschlägt und die ganze Küche nach Toast und billigem Kaffee duftet.