Sie hat in ihren 20ern ein 700 Jahre altes englisches Cottage gekauft und renoviert – und innen sieht es einfach umwerfend aus!

Die Treppe und der Treppenabsatz

Wenn man nach oben geht, wird einem bewusst, dass dieses Haus noch aus einer Zeit stammt, als es noch keine modernen Maße gab. Die Treppe und der obere Flur sind um alte Balken, niedrige Abschnitte und Wände herum angelegt, die sich im Laufe der Jahrhunderte verschoben haben. Es gibt keinen großzügigen Flur. Man bewegt sich fast Schritt für Schritt durch das Häuschen, wodurch man das Gefühl bekommt, dass das Obergeschoss untrennbar mit dem Gebäude selbst verbunden ist.

Amy hat nicht versucht, diese ungeschickten Übergänge zu verbergen. Dunkle Balken bleiben sichtbar. Alte Türen und unebene Kanten dürfen alt aussehen. Kleine Bilder, Gegenstände und Möbel verwandeln Durchgangsbereiche in Orte, die es wert sind, beachtet zu werden. In einem neueren Haus würde ein Treppenabsatz vielleicht einfach nur einen Raum mit dem nächsten verbinden. Hier wird der Weg Teil des Rundgangs, weil man sehen kann, wie Generationen das ursprüngliche Gebäude angepasst haben, anstatt von Grund auf neu anzufangen.

An dieser Stelle lässt sich die Geschichte des Häuschens gut nachvollziehen. Das Haus entstand ursprünglich als mittelalterliches Hallenhaus und wurde im Laufe der Zeit grundlegend umgestaltet. Es wurden Stockwerke, Trennwände und Räume hinzugefügt, da die Menschen mehr Privatsphäre und andere Lebensformen wünschten. Wenn man die Treppe hinaufsteigt, durchläuft man diese späteren Umgestaltungen. Amys Renovierung fügt eine weitere Ebene hinzu, allerdings eine sanfte. Sie gestaltet den Raum gemütlich und lässt dabei genügend Spuren zurück, damit das Gebäude weiterhin seine eigene Geschichte erzählen kann.