Warum diese 61-jährige Frau in einem Schrank schläft – Werfen Sie einen Blick in ihr umstrittenes Schlafzimmer

Schweden hat das schon einmal gemacht

In einer abgeschlossenen Nische zu schlafen, mag heute etwas eigenartig klingen, doch diese Idee hat schwedische Wurzeln. Zur traditionellen Inneneinrichtung gehörte das „Skåpsäng“, also das Schrankbett. Diese Betten konnten in Schränken untergebracht oder mit Türen oder Vorhängen verschlossen werden, wodurch ein kompakter Schlafplatz innerhalb eines größeren Raums entstand. Sie waren in älteren ländlichen Häusern weit verbreitet, insbesondere in Mittel- und Nordschweden, wo ein Raum oft mehreren Zwecken diente.

Benitas Variante ist modern, aber die Logik dahinter ist ähnlich. Ein Bett braucht nicht immer einen eigenen Raum. Es braucht genügend Platz, Komfort, Belüftung und Privatsphäre. Indem Benita den alten Durchgang als Schlafbereich nutzt, bleibt der größere Raum für das Tagesleben frei. Vorhänge und dunklere Farben sorgen nachts für Abgrenzung, während das Bett tagsüber versteckt bleibt.

Deshalb empfindet sie ihr Schlafzimmer nicht als Verzicht. Diese Lösung ermöglicht es ihr, in einem Viertel zu leben, das sie liebt, in einem historischen Gebäude mit Charakter, während ihr Zuhause kleiner bleibt und die Wohnkosten niedriger sind. Außerdem passt es zu ihrer Lebensweise. Benita behauptet nicht, dass jeder in einem Schrank schlafen sollte. Sie fragt vielmehr, wie viel Platz jeder Bereich eines Zuhauses wirklich benötigt. Ihre Antwort lautet zufällig: sehr wenig.

YouTube | Benita Larsson