Sieh dir die schockierenden Handlungen dieser Bärenmutter an, während Angler ihre Jungen retten

Anna Schneider
15 Aug, 2022

Im eiskalten Russland versuchen sie, durch einen halb zugefrorenen See zu schwimmen, aber das verlief nicht wie geplant...

Sicher kennst du das Gefühl, bei einer Naturdoku auf der Sofakante zu sitzen und richtig mitzufiebern. Und dann schaust du am Ende des Films auf und siehst, dass bereits Stunden vergangen sind – genau so haben wir uns gefühlt, als wir die Geschichte von dieser Bärenmutter und ihren Jungen gehört haben.

1. Liebe und Verlust

In dieser Geschichte geht es um Verlust, aber auch um Hoffnung. Es geht um eine liebevolle Familie, die auseinandergerissen wird, bis sie schließlich unerwartet Hilfe bekommt.

Eine Bärenmutter ist gezwungen, ihre Jungen in einem zugefrorenen See zurückzulassen, ohne die Chance, sie jemals wiederzusehen. Plötzlich tauchen Fischer auf und eilen zur Rettung, aber schaffen sie es noch rechtzeitig?

2. Ein eiskalter See

Die Geschichte beginnt mit einem eiskalten See im Nordwesten Russlands, wo die Temperaturen oft auf minus 20 Grad sinken. Der See, genannt Vygozero, ist kein sehr beliebter Ort, sodass nur selten Menschen dort vorbeikommen.

Der See ist zu groß und zu kalt für Mensch und Tier – und das nicht nur zum Schwimmen, denn es ist praktisch unmöglich, lebendig von einer Seite zur anderen zu gelangen. Daher ist es auch definitiv kein schöner Ort für zwei junge Bärenjunge, um dort stecken zu bleiben...

3. Auf dem Weg

Aus einem bisher unbekannten Grund brachte die Bärenmutter ihre Jungen an den Rand des Wassers. Vielleicht waren sie auf der Suche nach Nahrung? Einem Platz zum Schlafen? Niemand ist sich ganz sicher, warum sie das getan hat.

Auf jeden Fall beschloss die Mutter, ins Wasser zu springen. Und damit begann ein Abenteuer, das nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben ihrer Jungen in Gefahr brachte.

4. Eine gefährliche Entscheidung

Es dauerte nicht lange, bis klar war, dass der Sprung ins Wasser ein großer Fehler war. Den beiden Jungtieren fiel es unglaublich schwer, der Strömung und dem eiskalten Wasser zu entkommen. Mit viel Mühe versuchten sie, sich am Rücken ihrer Mutter festzuhalten.

Als sie die Mitte des Sees erreichten, konnten sich die Jungen schließlich nicht mehr festhalten. Sie ließen ihre Mutter los und entfernten sich immer weiter von ihr.

5. Eine schreckliche Situation

In dem Moment setzte die Panik ein. Bärenmütter sind von Natur aus sehr beschützerisch und tun alles, um ihre Jungen zu schützen, aber in diesem Fall konnte die Mutter nicht viel tun.

Während sich ihre Jungen immer weiter von ihr entfernten, traf sie die herzzerreißende Entscheidung, sie zurückzulassen und alleine weiterzuschwimmen.

6. Starke Strömung

Das Wasser war zu überwältigend für die Mutter. So sehr sie auch bei ihren Jungen bleiben wollte, die Strömung war einfach zu stark, um sie zu erreichen. Sie war sich nicht einmal sicher, ob sie es selbst lebend auf die andere Seite des Sees schaffen würde.

Mit letzter Kraft versuchte die Mutter dann, an eine trockene Stelle zu gelangen. Als sie mit ihren Pfoten Land berührte und sich halb erfroren umsah, waren ihre Jungen nirgends zu sehen.

7. Hilflos und allein

Die beiden Jungtiere versuchten noch immer verzweifelt, durch das eiskalte Wasser zu schwimmen. Sie hatten keine Ahnung, wo ihre Mutter war oder wie sie es jemals aus dem Wasser schaffen sollten.

Ihre Chance, jemals wieder herauszukommen, lag bei nahezu Null. Jungtiere haben ohnehin Schwierigkeiten, sich warm zu halten und sind noch viel weniger erfahrene Schwimmer. Da schien es nur eine Frage der Zeit, bis das Wasser zu viel für sie sein würde...

8. Gebt nicht auf!

Die Uhr tickte. Die Jungtiere gerieten immer mehr in Panik, während das eiskalte Wasser langsam ihre Pfoten einfror. Stelle dir nur einmal vor, wie verängstigt du in dieser Situation gewesen wärst.

Die Jungtiere sind zwar keine Menschen, aber das macht es nicht besser. Verloren im eiskalten Wasser, halb versinkend, auf der Suche nach ihrer Mutter. Und dann war es auch noch bitterkalt.

9. Das Licht am Ende des Tunnels

Die Jungen schauten sich hilflos um. Wo war ihre Mutter? Gab es überhaupt irgendwo Land, zu dem sie sicher schwimmen konnten? Gerade als sie begannen, alle Hoffnung aufzugeben, tauchte etwas am Horizont auf...

Ein Fischerboot mit zwei Fischern, die die Bären sahen. Zuerst konnten sie nicht genau erkennen, was da los war, bis sie merkten, dass keine Bärenmutter in Sicht war. Da war den Fischern klar, dass sie schnell handeln mussten.

10. Die Jungtiere waren erschöpft

Als die Fischer näher mit dem Boot heranfuhren, wurde ihnen klar, dass die Zeit drängte. Die Jungtiere konnten sich noch gerade so über Wasser halten, also mussten die Fischer schnell eine Lösung finden, um sie aus dem Wasser zu holen.

11. Die Mutter schaut zu

Erschöpft am Ufer liegend sah die Mutter zu, wie das Boot auf ihre Jungen zufährt. Zuerst zog sie in Erwägung, zurück ins Wasser zu springen, um ihre Jungen vor den Fischern zu schützen. Das erschreckte die Männer, sodass sie sich nicht wussten, ob es überhaupt sicher war, die kleinen Jungtiere zu retten.

Also beobachteten die Fischer erst die Mutter, um sicherzugehen, dass sie nicht zu Nahe kommen würde. Eine Bärin dieser Größe könnte die beiden Männer leicht überwältigen. Darum konnten sie den Jungen nur helfen, wenn die Mutter weit weg bleiben würde.

12. Zeit für einen Plan

Die Männer mussten sich eine Lösung einfallen lassen, um die Jungen aus dem Wasser zu holen. Aber wie sollten sie das anstellen? Und vor allem: Was war der sicherste Weg?

Auch wenn die Jungtiere klein waren, sind es immer noch wilde Tiere. Sobald sie nah genug an sie herankommen würden, könnte alles Mögliche passieren. Darum mussten die Fischer mit Bedacht vorgehen.

13. Auf Video aufgenommen

Einer der Männer hatte zufällig eine Kamera dabei und wollte dieses unfassbare Abenteuer festhalten. Während der andere das Material zusammensuchte, begann er mit der Aufnahme.

Eine tolle Idee, denn die Geschichte, die er zeigt, ist unglaublich. Er filmte den Moment, als sie das Boot direkt neben den Jungtieren anhielten. Sofort versuchte eines der Jungtiere, aus dem Wasser zu klettern.

14. Eine helfende Hand

Schnell wurde klar, dass die Bären nicht alleine auf das Boot steigen konnten. Die lange Reise durch das kalte Wasser hatte sie alle Kraft gekostet – so sehr sie sich auch bemühten, sie konnten einfach nicht an Bord gelangen.

Zum Glück gab es da noch die Fischer: Mit ihren Fischer-Utensilien gelang es ihnen, die Jungen auf das Boot zu ziehen.

15. Die richtige Idee

Es war ein schwieriges Unterfangen, die Jungen an Bord zu bekommen. Für einen Passanten wäre das sicherlich unmöglich gewesen, aber für einen erfahrenen Angler war es durchaus machbar.

Das bedeutete jedoch nicht, dass die Fischer sicher waren. Die Bären konnten immer noch angreifen, sobald die Männer sie auf das Boot heben würden. Sie mussten vorsichtig sein...

16. Wird das klappen?

Der Plan schien zunächst zu funktionieren, aber die Fischer trauten sich nicht, die Bären hochzuheben - aus Angst, sie könnten beißen. Also ließen sie die Bären in das Boot beißen, damit sie selbst aufsteigen konnten.

Aber egal wie oft er es auch versuchte, der kleine Bär schaffte es einfach nicht auf das Boot. Am Ende gab es nur eine Möglichkeit: Der Fischer musste den Kleinen mit seinen Händen hochheben.

17. Das eigene Leben in Gefahr

Damit war der Fischer nicht nur der Gefahr ausgesetzt, von dem Bären gebissen zu werden, denn wenn er sich zu weit nach vorne lehnte, konnte auch er ins Wasser fallen. Und mit zwei in Panik geratenen Bärenjungen ins Wasser zu fallen würde mit Sicherheit das Ende seines Lebens bedeuten.

Die Männer konnten nur hoffen, dass die Bären kooperieren würden. Denn wenn nicht, würde ihr Rettungsversuch nicht gut enden.

18. Schweigsame Verbindung

Was dann geschah, ist unglaublich: Ohne ein Wort wussten der Mann und das Jungtier genau, wie sie dem anderen helfen konnten. Es schien, als ob der Fischer und der Bär genau verstanden, was der andere brauchte.

Die Männer brauchten nur ihre Arme auszustrecken, um zu helfen. Doch als sie gerade mit dem gefährlichen Plan loslegen wollten, kam ihnen plötzlich eine Idee.

19. Eine tolle Idee

Im Nachhinein klingt es ganz simpel, aber in diesem Moment, wenn das Adrenalin durch die Adern pumpt, ist es viel schwieriger, sich einen guten Plan zu überlegen.

Einer der Männer schnappte sich ein Fischernetz, das gerade groß genug war, um den Bären aus dem Wasser zu fischen. Normalerweise werden sie nur benutzt, um große Fische an Bord zu holen, aber man könnte damit doch bestimmt auch ein Jungtier fangen, oder?

20. Ein Erfolg?

Die Männer hatten Angst, dass ihr Netz so etwas Schweres nicht halten könnte, aber sie sahen keine bessere Möglichkeit – ein kaputtes Netz war es mehr als wert, wenn es um Leben und Tod ging.

Sie begannen mit dem kleineren Bären. Das Tier war erschöpft und konnte sich nicht mehr lange über Wasser halten. Und da sie nur noch wenig Zeit hatten, warfen sie das Netz hinter ihm ins Wasser.

21. Eine schwere Last

Sobald der Bär im Netz war, mussten die Fischer noch sicher gehen, dass sie das Jungtier nicht verletzten, während sie es an Bord ziehen würden.

Außerdem mussten sie darauf achten, dass das Jungtier sie nicht angriff. Sie hatten zwar gute Absichten, aber der Bär könnte trotzdem in Panik geraten. Das würde ein katastrophales Ende für ihren Plan bedeuten.

22. Ruhig bleiben

Die Fischer hatten so ihre Zweifel. Ein Bär auf einem Boot ist Wahnsinn, aber zwei gleich Bären?

Andererseits: Was wären sie für Menschen, wenn sie die beiden Jungtiere einfach im eiskalten Wasser sterben lassen würden? Also beschlossen die Männer, das Risiko einzugehen. Jetzt mussten sie sich nur noch überlegen, wie sie die Bären beruhigen konnten, sobald sie auf dem Boot waren.

23. Grässliche Arbeit

Als die Männer loslegten, merkten sie, wie schwer ein Bärenjunges eigentlich ist. Mit aller Kraft versuchten sie, das Jungtier ins Boot zu holen. Sie sollten dankbar sein, dass die Kleinen noch so jung waren.

Wusstest du, dass ein ausgewachsener Bär im Durchschnitt ca. 590 Kilo wiegt? Das könnte kein Fischer bewältigen – und die Fischernetze schon gar nicht.

24. Na los, weiter so!

Zum Glück waren die Fischer an harte Arbeit und schlechte Wetterbedingungen gewöhnt, auch wenn das die Aufgabe nicht leichter machte. Sie hatten wirklich damit zu kämpfen - mental und körperlich - die Bären an Bord zu bekommen.

Nach einem langen und harten Kampf bekamen sie schließlich den kleineren Bären auf das Boot. Es kostete sie viel Zeit, aber sie waren ihrem Ziel einen Schritt näher gekommen.

25. Willkommen an Bord

Die erste Rettung war allerdings noch kein Grund zum Feiern, denn jetzt mussten sie noch ein weiteres Jungtier aus dem Wasser retten. Allerdings lief ihnen die Zeit davon. Das Jungtier war schon ein paar Mal unter Wasser gesunken und verbrauchte seine ganze Kraft beim Versuch, sich über Wasser zu halten.

Außerdem war das Boot abgetrieben und sie mussten erst zurück zu dem anderen Jungtier steuern, um es zu retten.

26. Hoffnung

Dieses Mal waren die Männer zuversichtlicher. Ein Bär war bereits auf dem Boot, also sollte ein zweiter kein Problem sein. Sie wussten, dass es trotzdem schwierig werden würde, aber sie waren bereit, alles zu geben.

Gott sei Dank schien der zweite ein wenig einfacher zu sein. Sie benutzten die gleiche Technik, um das Jungtier an Bord zu bringen – dieses Mal viel reibungsloser.

27. Die Brüder sind wiedervereint

Es hat die Fischer fast ihre ganze Kraft gekostet, aber am Ende waren beide Jungtiere im Boot. Erschöpft betrachteten sie das Ergebnis ihres Tuns.

Die Bären atmeten schwer und richteten ihre Augen auf die Fischer. Dann fragten sich die Fischer: „Und was sollen wir jetzt mit den Jungen machen?“

28. Ein Moment der Ruhe

Nach dem gefeierten Erfolg nahmen sich die beiden Fischer einen Moment Zeit, um über den nächsten Schritt nachzudenken: die Bären wieder an Land zu bringen.

Sie waren zwar beide erschöpft, aber viel Zeit zum Ausruhen gab es nicht. Die Gefahr war immer noch da.

29. Verwirrung

Die Jungtiere waren immer noch völlig ausgelaugt und lagen zitternd in einer Ecke des Bootes, aber wie lange würde es dauern, bis sie ihre Kraft zurückbekommen und Probleme verursachen würden? Sie waren verwirrt und in einer neuen Umgebung – in einem Anfall von Panik konnten sie immer noch Schäden verursachen.

Es bestand auch eine große Chance, dass dies ihre erste Interaktion mit Menschen war. Und zu allem Überfluss vermissten sie ihre Mutter, die sie vor den Menschen beschützt hätte.

30. Eine starke Bindung

Für die Fischer war es an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Sie fühlten eine enge Bindung zu den Jungen und dachten, es könnte eine gute Idee sein, sie zu adoptieren, aber war das klug?

Sie wussten, dass die Mutter der Jungen ganz in der Nähe sein musste und auf ihre Jungen wartete. Auch wenn sie eine starke Bindung zu den Jungen empfanden, wussten sie, dass es besser war, sie zu ihrer Mutter zurückzubringen.

31. Wo ist Mama?

Und dann gab es noch eine Frage. In der Hitze des Gefechts hatten die Jungen ihre Mutter aus den Augen verloren. Sie waren sich nicht sicher, wo sie geblieben sein könnte. Wo genau war sie?

Die Fischer wandten sich dem Land zu und suchten nach der Stelle, an der sie die Mutter zuletzt gesehen hatten. Nach einer langen Weile glaubte einer der Männer, einen Felsen zu sehen, auf dem die Bärin an Land gegangen war. Sie steuerten auf die Küste zu.

32. Ein riskanter Plan

Die Männer wussten, dass dies der gefährlichste Moment ihres Plans war. Nachdem sie das Boot an Land gebracht hatten, versuchten sie, die Jungen vorsichtig herauszuholen. Die Mutter war nirgends zu sehen.

Wie aus dem Nichts sahen sie dann plötzlich ein monströses Tier auf das Boot zurennen. Es war die Bärenmutter, die nach ihren Jungen suchte. Die Fischer eilten zurück zum Boot. Sie hatten gute Absichten, aber wusste die Mutter das auch?

33. Das eigene Leben in Gefahr

Mit dem Rücken zum Bären stiegen die Männer wieder in das Boot. Während sie versuchten, den Motor zu starten, hörten sie den Bären näher kommen. Ihr Herz pochte, als sie vom Ufer wegfuhren. In dem Moment drehten sie sich um.

Da waren sie: die drei Bären, die auf ihr Boot hinausblickten. Die beschützerische Mutter mit ihren beiden Jungen neben sich. Für die Fischer wurde klar: Diese Bärenmutter würde ihre Jungen nie wieder allein lassen.

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