Wir haben endlich das schwedische „Death Cleaning“ ausprobiert – und es funktioniert wirklich!

Emily Carter
27 Aug, 2026

Die meisten von uns haben einen Schrank, eine Schublade, einen Abstellraum oder eine Garage, die wir meiden. Im Laufe der Jahre sammeln sich dort nach und nach Dinge an, und schon bald scheint jedes Regal etwas zu enthalten, das wir „irgendwann einmal“ vielleicht brauchen könnten. Auch wir hatten diesen Punkt erreicht. Es war zwar nichts dramatisch falsch, aber das Haus wirkte voller als früher, und das Suchen nach Dingen wurde immer frustrierender, als es eigentlich sein sollte.

Wir hatten es schon einmal mit ganz normalem Entrümpeln versucht. Wir füllten ein paar Säcke, räumten ein Regal auf und waren ein oder zwei Wochen lang zufrieden. Dann kehrte das Durcheinander irgendwie zurück. Dieses Mal beschlossen wir, einen ganz anderen Ansatz auszuprobieren, auf den wir kürzlich gestoßen waren – das schwedische „Death Cleaning“. Der Name klang ziemlich seltsam, und zunächst waren wir uns nicht sicher, ob es uns zu ernst vorkommen würde. Dennoch erschien uns die Idee dahinter so einleuchtend, dass wir ihr eine Chance geben wollten.

Was dann geschah, hat uns überrascht. Bei dieser Methode ging es nicht darum, alles wegzuwerfen, das Haus leer aussehen zu lassen oder Dinge loszuwerden, die wir liebten. Es war viel durchdachter als das. Vor allem aber gab es uns einen Anlass, Entscheidungen zu treffen, die wir jahrelang aufgeschoben hatten. Und so haben wir es versucht – Schritt für Schritt, ganz nach dem Motto „ein Schritt nach dem anderen“...