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Die traditionelle Toilette, die im Mittelpunkt dieses Mythos steht, wird als „Washiki“ oder Toilette japanischen Stils bezeichnet. Sie ist in den Boden eingelassen und nicht wie ein Stuhl gebaut. Anstatt sich auf einen Sitz zu setzen, hockt man sich auf die Toilette und blickt nach vorne oder auf das mit einer Haube versehene Ende. In Reiseführern, die erklären, wie man eine solche Toilette benutzt, ist dieser Punkt ganz klar: Man blickt nach vorne, geht in die Hocke und hält sich dicht am vorderen Ende des Geräts. Daher kommt die Idee des „nach vorne schauen“.
Für jemanden, der nur mit Sitztoiletten aufgewachsen ist, kann diese Position zunächst verwirrend wirken. Aber die Logik des Designs macht Sinn. Die Toilette wurde für eine hockende und nicht für eine sitzende Haltung entwickelt. Der Benutzer benutzt die Vorrichtung einfach in der Richtung, für die sie konzipiert wurde, so dass er sich über dem tiefsten Teil des Beckens befindet. In Reiseführern, die sich an Besucher richten, wird sogar davor gewarnt, die Toilette in die falsche Richtung zu benutzen – ein häufiger Anfängerfehler, der die anschließende Reinigung mühsam machen kann.
Es gibt auch einen praktischen Grund, warum manche Menschen diesen Stil lange Zeit bevorzugt haben. Bei richtiger Benutzung kann eine Hocktoilette von manchen als hygienischer empfunden werden, weil der Körper keinen Teil der Toilette berührt. Das bedeutet nicht, dass jeder diese Form bevorzugt, aber es erklärt, warum sich diese Form so lange gehalten hat.
Um zu verstehen, warum diese Toilette nicht mehr so beliebt ist, lesen Sie weiter!