Der Schuppen sah nicht wie ein Lagerraum aus. Er sah aus wie eine Werkstatt. Die Werkbank war mit Werkzeugen bedeckt – Hochleistungsschneider, Klemmen, Klingen, Messwerkzeuge und sorgfältig sortierte Gummistücke, die in Formen geschnitten waren, die viel zu präzise aussahen, um zufällig zu sein. Und dann waren da noch die Papiere. Große Blaupausenblätter waren auf dem Tisch ausgebreitet und an den Ecken beschwert worden.
Mark trat näher heran. Die Zeichnungen waren mit Kreisen, Kurven, Maßen, Pfeilen und Formen bedeckt, die auf den ersten Blick nichts erahnen ließen, was er sich darunter vorstellen konnte. Einige sahen vielschichtig aus. Einige sahen fast spielerisch aus – aber nicht so, wie er es sich erklären konnte. Auf einer Seite waren sich wiederholende runde Formen mit Maßangaben versehen.
Auf einer anderen Seite sah es aus, als wären verschiedene Abschnitte in Zonen aufgeteilt. An den Rändern waren Notizen gekritzelt, und Linien verbanden Teile des Entwurfs wie Teile eines Puzzles miteinander. Es war offensichtlich, dass Darren einen Plan hatte. Einen sehr detaillierten. Aber was dieser Plan eigentlich war, ergab immer noch keinen Sinn. Mark stand da und versuchte, es herauszufinden, und starrte so angestrengt, als ob die Antwort irgendwie auftauchen würde, wenn er nur lange genug hinsah.
Das tat sie nicht. Dann hörte er Schritte hinter sich. Und als er sich umdrehte, stand Darren in der Tür.