Die Stimme des Mannes am Telefon klang eloquent, kultiviert und bemerkenswert professionell. Hinter seinem gewählten Tonfall spürte Maya eine seltsame, unruhige Anspannung, die sie auf berufliche Begeisterung zurückführte. Er bestand darauf, noch am selben Vormittag in ihre Stadt zu reisen, um den Gegenstand persönlich zu begutachten.
Sie trafen sich in einer ruhigen, abgelegenen Ecke der örtlichen Bibliothek. Maya öffnete nervös den Probenbeutel und legte die schwere Bronzemünze auf den Holztisch. In dem Moment, als der Blick des Fremden auf das Metall fiel, wich die Farbe augenblicklich aus seinem Gesicht.
Er wurde totenblass, sein Kiefer spannte sich an, während er scharfe Blicke durch den leeren Raum schweifen ließ. Er behauptete, die Münze sei eine gewöhnliche Anomalie, die einer dringenden Laboranalyse bedürfe. Doch seine zitternden Hände standen im Widerspruch zu der scheinbaren Gelassenheit seiner Worte.