Das zweite Piratenboot raste direkt über die versteckten Trümmer hinweg. Mit einem ohrenbetäubenden, metallischen Kreischen trafen die rotierenden Außenbordmotorflügel des Bootes auf den massiven Baumstamm, der sich in der Ankerkette verfangen hatte. Der heftige Aufprall zerschmetterte augenblicklich den Propeller des Piratenbootes, riss den Motor aus seiner Halterung und ließ ihn im Meer versinken. Das manövrierunfähige Boot schoss wild zur Seite und lag völlig bewegungsunfähig im Wasser.
Der heftige Ruck sandte jedoch eine massive Schockwelle die Ankerkette hinauf, verbog das Ruder des Segelboots und klemmte die schwere Leine fest gegen den Rumpf. Das Segelboot verlor augenblicklich an Schwung, seine Geschwindigkeit sank rapide, als die Segel ihre Form verloren. Das letzte verbliebene Piratenboot schlingerte um seine manövrierunfähigen Kameraden herum, sein Motor heulte, als die letzten Angreifer zur Rache ansetzten, völlig wütend über die Zerstörung der Schiffe ihrer Kameraden. Es war keine Zeit mehr für clevere Tricks; das Segelboot war nun ein völlig hilfloses, leichtes Ziel.