Brasilianischer Fischer dachte, er hätte ein Flussmonster gefunden – aber die Wahrheit war viel seltsamer

Er griff nach der Taschenlampe, die er in der Nähe seines Angelkastens aufbewahrte, und richtete sie auf das Geräusch. Zuerst zeigte der Lichtstrahl nichts als schlammiges Wasser und treibendes Unkraut. Dann, für eine kurze Sekunde, fing er etwas anderes ein. Eine dunkle, geschwungene Form.


Sie hob sich gerade genug, um das Licht zu reflektieren, bevor sie wieder untertauchte und nur ein schwaches Plätschern auf dem schwarzen Wasser hinterließ. Joaquim zuckte so heftig zurück, dass er die Taschenlampe fast in den Fluss fallen ließ. Er hatte genug Zeit auf diesen Gewässern verbracht, um zu wissen, wann etwas normal war und wann nicht. Und was er gerade gesehen hatte, fühlte sich überhaupt nicht normal an.

Es war zu groß. Zu glatt. Zu ruhig. Er blieb ein paar Sekunden lang still stehen und lauschte. Nichts. Dann kam es wieder: ein leises Stöhnen unter der Wasseroberfläche, gefolgt von einem feuchten, druckvollen Ausatmen, das durch das Wasser selbst zu rollen schien. Joaquim spürte, wie sich die Haare auf seinen Armen aufstellten.


Was auch immer unter ihm war … es hatte sich bewegt.