Obwohl sie schließlich ihren Führerschein machte, fühlte sie sich nie richtig wohl beim Fahren. Irgendwann wich die Aufregung der Angst. Sie fühlte sich hinter dem Steuer nicht mehr wohl, und anstatt sich zu zwingen, das Auto zu benutzen, traf sie eine einfache Entscheidung: Sie würde es eine Weile stehen lassen, wo es war. Zumindest war das die Idee. Aber aus „für eine Weile“ wurde langsam etwas viel Größeres. Aus Tagen wurden Wochen. Aus Wochen wurden Jahre. Und ehe man es sich versah, war das Garagentor 43 Jahre lang geschlossen geblieben.
Das Auto blieb genau dort, wo es bei seiner Ankunft gestanden hatte. Es wurde nie für Besorgungen benutzt. Nie auf eine Reise mitgenommen. Niemals vom täglichen Leben abgenutzt. Es stand einfach still da, versteckt und unberührt. Was diese Geschichte so ungewöhnlich macht, ist die Tatsache, dass der Grund dafür ein ganz gewöhnlicher war. Es handelte sich nicht um einen Sammler, der ein seltenes Auto sorgfältig aufbewahrte. Es war nur eine Frau, ein Traumkauf und eine Angst, die sie nie ganz überwinden konnte.
Und als die Garage schließlich wieder geöffnet wurde, sah das, was sich darin befand, fast unmöglich aus. Unter dem Staub lag ein 43 Jahre altes Auto, das immer noch fabrikneu aussah.