Die Geschichte begann im Oktober 1982, als „Madame M“ mit ihren gesamten Ersparnissen in ein Autohaus ging. Sie gab 40.000 Franken aus – damals ein kleines Vermögen – um ein nagelneues Auto zu kaufen. Sie wählte sogar eine seltene Farbe: Bleu Schiste. Dies war nicht irgendein Kauf. Es war das Ergebnis jahrelangen Sparens und Planens, und es war eindeutig etwas, das sie schon sehr lange haben wollte. Es gab nur ein Problem: Sie hatte noch keinen Führerschein.
Deshalb wurde das Auto mit vorläufigen Kennzeichen zu ihr nach Hause geliefert und direkt in die Garage gefahren. Die endgültigen Nummernschilder wurden in den Kofferraum gelegt, damit sie sie anbringen konnte, sobald sie ihre Prüfung bestanden hatte. Zu diesem Zeitpunkt schien es wahrscheinlich, dass die Verzögerung nur vorübergehend sein würde. Das Auto war da. Der Traum war real. Jetzt musste sie sich nur noch hinter das Steuer setzen.
Und schließlich bekam sie ihren Führerschein. Aber bis dahin hatte sich etwas geändert. Sie bestand die Prüfung – aber das Auto wurde trotzdem nie richtig gefahren.