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25. Auf dem Einrad-Motorrad (1931)
Das frühe 20. Jahrhundert war ein absolutes goldenes Zeitalter für experimentelle Fortbewegungsmittel, angetrieben von Erfindern, die davon überzeugt waren, dass das traditionelle zweirädrige Fahrradkonzept erheblich verbessert werden könnte. Eines der auffälligsten Ergebnisse war das „Monowheel“ – ein motorisiertes Fahrzeug, bei dem der Fahrer vollständig in einem riesigen, einzigen Außenreifen sitzt.
Dieses spezielle Monowheel wurde 1931 vom Schweizer Ingenieur M. Gerder erfunden und konnte Geschwindigkeiten von bis zu 30 Meilen pro Stunde erreichen. Obwohl es spektakulär futuristisch aussah, litt das Fahrzeug unter einem fatalen Mangel, der als „Gerbiling“ bekannt war – wenn der Fahrer zu stark bremste, drehte sich der Fahrer im Inneren des Rades wie in einer Loop-the-Loop-Kurve. Das völlige Fehlen von Aufprallschutz oder struktureller Stabilität macht es zu einer undenkbaren Alternative für moderne Pendler.
26. Der Fahrsteig von Paris (1900)
Lange bevor moderne Flughäfen flache Rolltreppen installierten, um Reisenden zu helfen, schnell zu ihren Gates zu gelangen, stellte die Stadt Paris die „Rue de l’Avenir“ (die Straße der Zukunft) vor. Dabei handelte es sich um einen riesigen, fünf Kilometer langen, erhöhten Fahrsteig, der sich um die Pariser Weltausstellung von 1900 schlängelte und bis zu 14.000 Menschen gleichzeitig befördern konnte.