Zurück in der Hütte duschte Claire, während David Tee kochte und Fotos auf sein Handy übertrug. Sie aßen zu Abend und sprachen darüber, am nächsten Tag eine kürzere Strecke zu nehmen. „Meine Beine sprechen sich für eine ebene Strecke aus“, sagte Claire. David lachte. „Hier in der Gegend gibt es nichts Ebenes.“
Claire nahm Davids Handy in die Hand und begann zu scrollen. „Du hast etwa vierzig Fotos von derselben Klippe gemacht“, sagte sie. „Das nennt man Geduld“, antwortete er. Dann ließ ein Foto sie innehalten. Auf halber Höhe der entfernten Felswand war ein markanter orange-roter Fleck zu sehen. Direkt darunter befand sich ein dunklerer Fleck, lang und unregelmäßig vor dem hellen Stein. „David, komm her.“ Er beugte sich über ihre Schulter. „Könnte ein Busch sein“, sagte er. Claire runzelte die Stirn. „Und was ist das darunter?“
Sie öffnete das nächste Foto. Der helle Fleck befand sich immer noch genau an derselben Stelle. Doch die dunkle Gestalt darunter schien sich leicht verändert zu haben. Ihr Winkel hatte sich verändert. Claire wechselte zwischen den Bildern hin und her. „Schau dir den unteren Teil an“, sagte sie. David hörte auf zu lächeln. Eine schwache dunkle Linie schien ebenfalls vom hellen Fleck auf die untere Gestalt zu verlaufen. „Vielleicht hat sich etwas am Felsen verfangen“, sagte er. Claire starrte darauf. „Aber warum bewegt es sich?“ Keiner von beiden hatte eine Antwort darauf.