Die Küche war ein Hort der Wärme, als John zurück ins Haus stolperte. Sein Parka war prall gefüllt mit den drei winzigen Lebewesen, die er aus dem Heu gerupft hatte. Fiona keuchte auf, als er vorsichtig den Reißverschluss seines Mantels öffnete und das silbergraue Knäuel zum Vorschein kam. „Oh, die armen Dinger“, flüsterte sie, während ihre Hände sich bereits daran machten, einen Nistkasten vorzubereiten. Sie kleidete eine Plastikkiste mit einer dicken, selbstwärmenden Unterlage und einer Lage weicher Kaschmirpullover aus und stellte sie in die Nähe der Strahlungswärme des Holzofens. Das war der goldene Standard für die Rettung von Kätzchen – eine Einrichtung, die einen schwindenden Puls wieder zum Leben erwecken sollte.
Doch als John sie hineinlegte, rollten sich die Kätzchen nicht zusammen und schliefen ein, wie sie es erwartet hatten. Anstatt sich in der Wärme zu verkriechen, kletterten die drei Kätzchen mit überraschender Koordination aus der Kiste. Sie schienen nicht verzweifelt oder aggressiv zu sein; das gemütliche Nest schien ihnen einfach gleichgültig zu sein. Sie begannen, mit einer stillen, intensiven Neugier durch die Küche zu streifen, wobei ihre winzigen Pfoten kein Geräusch auf dem Hartholz machten. Fiona hielt ihnen einen Tropfen warmer Milch hin, aber sie wendeten den Kopf ab und zeigten kein Interesse am Fressen. „Sie scheinen nicht hungrig zu sein“, bemerkte Fiona und beobachtete, wie sie an den Fußleisten schnupperten. „Vielleicht hat ihre Mutter sie gefüttert, kurz bevor sie sich in der Scheune verlaufen haben. Sie sind wahrscheinlich nur überfordert.“ Schließlich ließen sie sich auf einem kleinen Haufen in der Nähe der Hintertür nieder, wo ein dünner Zug kalter Luft durch den Rahmen pfiff, und starrten stumm auf die Schatten, die an der Wand tanzten.