Forscher entdeckten eine mysteriöse Gestalt, die in einem Eisberg eingeschlossen war – sie öffneten die Luke, und die gefrorene Wahrheit kam ans Licht!

Der beißende antarktische Wind heulte über die blendend weiße Weite, während Dr. Elena Vance das Stativ ihres eisdurchdringenden Radars justierte. Neben ihr zog ihr Feldpartner Sam seinen Schal fest um den Hals, um sich vor der eisigen Gischt zu schützen, und überprüfte die topografischen Wärmekarten auf seinem robusten Tablet. Sie waren meilenweit vom Hauptaußenposten entfernt und hatten die Aufgabe, im Rahmen einer Routinevermessung zu kartieren, wie schnell das Küstenschelfeis aufgrund steigender Temperaturen zerbrach.

Ohne Vorwarnung zerriss ein ohrenbetäubendes Geräusch, das wie ein Artillerieschuss klang, die Stille. Ein riesiger, sechzig Fuß großer Brocken des nahegelegenen Gletschers stürzte senkrecht in die Tiefe, tauchte in das dunkle Meerwasser ein und sandte eine Schockwelle durch das Eis unter ihren Stiefeln. Elena und Sam gingen in Deckung und umklammerten ihre Eispickel, während sich der Schneestaub über der frisch freigelegten Wand aus gefrorenem blauem Eis legte.

Als das Dröhnen nachließ, löste ein seltsames Geräusch den Wind ab – eine leise, dumpfe Schwingung, die direkt aus den Tiefen der frisch aufgebrochenen Felswand widerhallte. Elena hob eine Hand und bedeutete damit, dass absolute Stille herrschen sollte. Sie spitzte die Ohren, um trotz des Sturms etwas zu hören, und das Geräusch wurde deutlicher: ein raues, verzerrtes Schreien, das erschreckend nach einer menschlichen Stimme klang, die hinter einer dicken Eiswand um Hilfe rief.