Mama glaubt, sie bekommt Zwillinge – doch als der Arzt sie untersucht, schreit er um Hilfe...

Später am Nachmittag war der ruhige Aufwachraum von Frieden und warmem Sonnenlicht erfüllt. Sarah ruhte sich bequem im Bett aus; ihre Gesichtsfarbe kehrte zurück, während sie zwei ihrer Neugeborenen im Arm hielt, während Mark die anderen beiden in einem großen Schaukelstuhl neben ihr im Arm hielt. Dr. Hayes betrat den Raum mit einem Stapel aktualisierter Krankenakten; ein entspanntes und glückliches Lächeln hatte die angespannte Konzentration von zuvor abgelöst.

Er rückte einen Stuhl heran und holte die Originalausdrucke der Ultraschallbilder aus der achten Woche hervor, um zu erklären, was geschehen war. Bei diesen frühen Untersuchungen hatten sich zwei der Embryonen direkt hinter den anderen beiden eingenistet und lagen in Bezug auf die Ultraschallsonde in einer perfekt geraden Linie. Da bei der standardmäßigen zweidimensionalen Bildgebung die Tiefe in flachen Schichten erfasst wird, hatten die beiden vorderen Babys die beiden hinteren während der gesamten frühen Schwangerschaftsphase vollständig verdeckt.

Da die Babys im dritten Trimester rasant wuchsen, reichte der Platz einfach nicht mehr aus, um ihre Position beizubehalten. Ihre Positionsveränderung führte zu der plötzlichen Enge, die Dr. Hayes bei der Untersuchung am Nachmittag feststellte. Seine Entscheidung, die Entbindung vorzuverlegen, war nicht auf ein medizinisches Versagen zurückzuführen, sondern vielmehr eine notwendige Reaktion auf vier gesunde, heranwachsende Säuglinge, die einfach bereit waren, die Welt zu entdecken.