Das erste Jahr war gut. Wirklich gut, denke ich, obwohl ich jetzt jede Erinnerung gegen das Licht halte wie ein Fälscher, der eine Rechnung prüft. Wir kauften das Haus in der Calloway Street. Er begann mit seiner Beratungsfirma. Ich wurde zum Partner in der Firma ernannt. Wir waren in jeder Hinsicht genau das, was wir zu sein schienen.
Er reiste für die Arbeit. Das war schon so früh in unsere Beziehung eingewoben, dass es nie als ungewöhnlich empfunden wurde. Dallas. Singapur. Frankfurt. Er rief immer vom Hotelzimmer aus an, brachte immer etwas Kleines mit – einen Schlüsselbund, eine Schokolade, einmal einen Seidenschal aus Zürich, den ich immer noch besitze und mich nicht dazu durchringen kann, ihn wegzuwerfen.