Ein Makel. Eine Erinnerung. Ihre Brust brannte vor Peinlichkeit und Verwirrung. „Es tut mir so leid“, flüsterte sie Vincent mit fester Stimme zu. „Ich weiß nicht, warum er…“ „Ist schon gut“, unterbrach Vincent sie schnell. Zu schnell. Er lehnte sich näher heran und senkte seine Stimme. „Es ist nur ein Kleid. Keiner kümmert sich darum. Wir sind jetzt hier.“
Dann, sanfter, aber bestimmt: „Ich habe dich aber gewarnt. Das war immer ein Risiko.“ Das Lächeln, das er ihr schenkte, war geübt. Höflich. Es reichte nicht ganz bis zu seinen Augen. Emma nickte, schluckte die Antwort hinunter, die in ihrer Kehle aufstieg, und zwang sich zu atmen.