An ihrem Hochzeitstag versperrte ihr Polizeihund ihr den Weg – dann entdeckte sie die herzzerreißende Wahrheit…

Lucy nickte sofort und schlang die Leine bereits fester um ihr Handgelenk. „Komm schon, Rex.“ Als Rex sich bewegte, schaute er einmal zurück, hart, eindringlich, ohne zu blinzeln. Emma umklammerte den Strauß fester, beruhigte ihre Nerven und sagte sich, gerade als sich die Türen zu öffnen begannen, dass alles in Ordnung war. Sie würde als Letzte hinausgehen. Das war der Plan.

Lucy gab der Leine einen sanften Ruck. Rex zögerte, nicht genug, um sie aufzuhalten, nur genug, um den Rhythmus zu unterbrechen. Dann setzte er sich in Bewegung und senkte den Kopf leicht, als sie den Gang betraten. Als sie die ersten Reihen passierten, bewegte sich seine Nase unablässig, atmete schnell und präzise ein und schnupperte die Luft um jeden Gast herum. Die Hände wurden steif. Die Knie winkelten ab. Ein paar Lächeln flackerten auf, unbehaglich, aber höflich.