Dennoch spürte sie die stille Schwere seines Bedauerns, die in den Raum zwischen ihnen drückte. Was immer er erlebt und verloren hatte, es hatte sich tief in ihn eingegraben. Elise wollte verstehen, aber sie wollte ihn nicht dazu drängen, bevor er dazu bereit war. Sie dachte sich, dass sie so lange reden würde, bis er sich bereit fühlte, seine Geschichte zu erzählen.
Elise ertappte sich dabei, wie sie die Stille mit Erinnerungen füllte, die sie seit Jahren nicht mehr aufgegriffen hatte. „Meine Großmutter hat nie über ihr frühes Erwachsensein gesprochen“, sagte sie. „Das war der eine Teil ihres Lebens, dem sie immer ausgewichen ist. Selbst mein Vater wusste nicht viel. Sie hat diese Jahre unter Verschluss gehalten. Der Krieg muss so viele Menschen und ihre Träume verdrängt haben.“