„Ma’am, die Zwillinge gehen nicht“, sagte die obdachlose Frau vor dem Waisenhaus – und alles änderte sich

Nina überflog die Seiten. Die Daten stimmten genau mit Jessas Beschwerden überein. „Das ist keine Instabilität“, sagte sie. „Das ist Vergeltung.“ Ihr Redakteur seufzte. „Ich weiß. Aber die Wahrnehmung ist wichtig. Und jetzt drohen sie damit, alle unsere Quellen für das Kinderhilfswerk abzuschneiden, wenn wir etwas ‚Spekulatives‘ senden.“

Das Dilemma brannte. Sich von Jessa distanzieren, um die Story zu schützen, aber das würde sie wieder auslöschen. Oder ihr beistehen und zusehen, wie die ganze Untersuchung als rücksichtslos gebrandmarkt wird. Nina dachte an Tuck, der Steine aufstellte, und Mira, die auf das Tor schaute. „Geben Sie mir fünf Tage“, sagte sie. „Ich werde die Dokumente ohne Jessas Namen sprechen lassen.“