Ich verlangsamte den Wagen und fuhr neben ihm her. Aus der Nähe fiel mir zuerst der Schweiß auf. Sein Hemd war an den Schultern und auf dem Rücken dunkel gefärbt und klebte trotz der kühlen Luft an ihm. Sein Atem war schwer, aber nicht hektisch. Es war die Art von Atmung, die man nach anhaltender Anstrengung bekommt, nicht aus Angst.
Ich tippte einmal auf die Sirene. Kurz. Kontrolliert. „Hey“, rief ich durch das Fenster. „Kannst du mal kurz anhalten?“ Er hielt sofort an. Nicht widerwillig. Nicht erschrocken. Er drehte sich zu mir um, als hätte er mit der Unterbrechung gerechnet. Für den Bruchteil einer Sekunde waren seine Augen unscharf, dann schärften sie sich und sahen mich mit einem neutralen Blick an, der sich seltsam distanziert anfühlte.