Sie schrie auf, als sie den Streifenwagen sah, der scharf und panisch in die Richtung zeigte, in die der Verdächtige rannte. „Polizei!“ Rief ich, bereits in Bewegung. Der Verdächtige rannte los, aber nicht schnell genug. Er stieß gegen einen Mülleimer, stolperte, und diese halbe Sekunde war alles, was ich brauchte. Er ging hart zu Boden, mit dem Gesicht voran auf dem Bürgersteig.
Ich hatte ihn in Handschellen, bevor er etwas sagen konnte. Als ich ihn hochzog, fiel sein Gesicht ins Licht der Straßenlaterne – schweißnass, wildäugig, mit zusammengebissenem Kiefer wie ein Tier, das zu spät in die Enge getrieben wurde. Ich erkannte ihn nicht wieder, weder auf der Tafel am Bahnhof noch auf einem der körnigen Fotos, die wir in Umlauf gebracht hatten, aber das bedeutete nicht viel.