Sie backten Brot an einem grauen Nachmittag, Mehl bestäubte ihre Ärmel. Mabel summte eine alte Melodie, während sie Lauren beim Kneten anleitete. „Genau wie mein Bruder es mir beigebracht hat“, sagte sie zufrieden. Die Küche wärmte sich mit Hefe und Geschichten, ein Stück Normalität inmitten des endlosen Weiß jenseits der Mauern.
Lauren ertappte sich dabei, dass sie leichter lächelte, die Routine war ein sanfter Anker. Mabels Anwesenheit füllte Räume, an die sie sich gewöhnt hatte und die leer waren. Doch in ruhigen Momenten – wenn sie eine Tasse weiterreichte, sich in die Augen sah – flackerte etwas auf, unbenannt, wie ein Schatten, der sich gerade jenseits der Reichweite des Feuers bewegte.