Erst dann bemerkte sie das neue Geräusch. Eines Nachts, als Emma bereits eingeschlafen war, döste Lucy fast ein, als sie es hörte. Unter das vertraute Brummen mischte sich ein anderes Geräusch – drei schwache Klopfgeräusche an der Wand neben dem Bett. Eine Pause. Dann zwei weitere, in gleichmäßigen Abständen, zu gemessen, um sie zu ignorieren. Sie stand sofort auf, um nachzusehen.
Sie stand ganz still und hielt den Atem an. Das Klopfen wiederholte sich nicht. Emma schlief weiter, zusammengerollt um ihr Kaninchen, ohne es zu bemerken. Lucy redete sich ein, dass es ein abkühlendes Rohr sein könnte, ein Ast, der über einen Stein streift, irgendetwas Gewöhnliches. Doch irgendetwas an diesem Rhythmus war anders als das formlose Knarren, an das sie sich gewöhnt hatte.