Genug für die Miete, sagte sich Laura und rechnete vorsichtig. Nicht für ein eigenes Haus. Der Gedanke an Dauerhaftigkeit entglitt ihr, als sie die Vergänglichkeit akzeptierte. Ihr Leben wurde auf Mietverträge und Begrenzungen reduziert, statt auf die Wurzeln, von denen sie angenommen hatte, sie seien fest, verlässlich und würden einmal geteilt.
Wenn Brett das Haus verkaufte, würde sie rechtlich, praktisch und emotional vertrieben werden. Sie müsste ihre Identität, Unabhängigkeit und Sicherheit neu aushandeln. Der Gedanke machte ihr Angst, denn es geschah ohne ihr Mitspracherecht und ohne ihre Beteiligung.