Unser Zuhause wurde zu einem Kriegsgebiet, das als Familie getarnt war. Die Mahlzeiten waren angespannt, die Gespräche spärlich, das Lachen erloschen. Nora lächelte weniger; ihr Licht wurde durch die Schwere der Situation gedämpft. Dennoch verschwand sie in regelmäßigen Abständen und glitt in jene andere Welt, in der Graham wartete. Wir blieben draußen.
Eines Abends sprach Martin sie direkt an. „Ist er dein Freund?“ Er spuckte das letzte Wort wie Gift aus. Nora zuckte zurück, als hätte sie ein Schlag getroffen. „Nein“, flüsterte sie wütend. „Nicht so.“ Seine Hände knallten auf den Tisch. „Dann sag uns, was es ist!“ Sie schüttelte den Kopf, Tränen stiegen auf. „Ich kann nicht. Noch nicht.“