Jeder Verlust war vorhergesehen worden. Jede Verzögerung war beobachtet worden. Die Kameras im Korridor, in der Küche, im Treppenhaus – Marsh hatte zwei Jahre lang ein kontinuierliches Bild von Marcus‘ Haushalt erstellt. Keine Verschwörung aus Leidenschaft oder impulsiver Gier. Es war eine Verschwörung der Geduld – pedantisch, kalt und von langer Hand geplant.
„Catherine liebte diesen Hund“, sagte Marcus leise, als er an diesem Abend allein in seinem Arbeitszimmer war. Titan lag neben dem Schreibtisch. Wren hatte ihn an einer lockeren Leine dorthin gebracht, eine vorsichtige Wiedereingewöhnung im Haus. Der Hund lag mit seinem großen Kopf auf Marcus‘ Fuß und atmete langsam.